Die Eltern gehören zur Krippengemeinschaft. Sie sind Kunden und
Auftraggeber/innen. Ihre Kinder verbringen oft einen grossen
Teil ihrer Zeit in der Krippe und die Betreuer/innen erleben sie sehr
nahe. Es ist sehr wichtig, dass die Zusammenarbeit
zwischen Krippe und Eltern stimmt. Beide Seiten müssen einen Teil dazu
beitragen.
In der Gemeinschaft verhält sich das Kind oft anders als zu Hause.
Daraus kann viel Schönes, aber auch Schwieriges entstehen.
Die Betreuer/innen sind auf Rückmeldungen und Informationen angewiesen,
um individuell auf jedes Kind einzugehen.
Die Eltern sind gebeten, bei etwelchen Anliegen, Kritiken und sonstigen
Informationen, sich an die Krippen- oder
Gruppenleiter/in zu wenden. Gespräche mit Eltern fallen unter die
Schweigepflicht.
Für die Eltern muss deutlich sein, dass das Krippenangebot
familienergänzend und nicht familienersetzend ist.
Die Verantwortung für die Kinder tragen die Eltern, die Krippen-
verantwortlichen beraten und unterstützen sie dabei.
Ein wichtiger Punkt ist aber auch die Vertrauensbasis zwischen Eltern,
Erzieher/innen und Kind. Angenehme,
aber insbesondere auch unangenehme Dinge sollen einander mitgeteilt und
ausgesprochen werden können.
Den Eltern werden die verschiedenen positiven Seiten einer Kinderkrippe
aufgezeigt. Oft haben sie, bestärkt durch ihr Umfeld,
ein sehr schlechtes Gewissen ihr Kind in eine Kinderkrippe zu bringen.
Es ist wichtig, den Eltern zu zeigen, dass sie in
ihrer Situation die richtige Entscheidung getroffen haben. Eltern sind
nicht bessere Eltern, nur weil sie ihre Kinder
vollzeitig selber betreuen. Es kommt auf die Qualität, nicht auf die
Quantität der Betreuung an, zu Hause wie in der Krippe.
Das Wohlbefinden des Kindes ist oberstes Ziel bei der Zusammenarbeit mit
den Eltern.
Wichtig ist, dass sich Eltern ernst genommen und in der
Krippengemeinschaft aufgenommen fühlen. Durch verschiedene
Anlässe wie Sommerfest, Räbeliechtliumzug, Grillabend und Elternabende
wird diese Zielsetzung gefördert.
Durch eine familiäre Atmosphäre sollen sich Eltern wie Kinder, egal
welche Religion oder Herkunft,
bei uns wohl und ernstgenommen fühlen.
Unsere gemeinsamen Ziele für die Kinder
Uns ist es sehr wichtig, dass sich die Kinder bei uns geborgen und wohl
fühlen. Wir gehen auf ihre Bedürfnisse ein
und unterstützen sie in ihrer, dem Alter entsprechenden
Selbst-ständigkeit ("Hilf mit es selbst zu tun"). In der Gruppe
lernen sie Toleranz, Hilfsbereitschaft, Teilen und Rücksichtnahme
gegenüber ihren Mitmenschen.
Die Kinder werden von ausgebildetem Personal im sozialen, sprachlichen
und spielerischen Bereich gefördert.
Das Kind soll lernen, seinen Gefühlen Ausdruck zu geben sowie Konflikte
zu lösen und Verantwortung zu übernehmen.
Durch Basteln, Spielen, dem Erleben der Natur bei Spaziergängen und
diversen Ausflügen werden die Kreativität und
die Phantasie der Kinder angeregt. Durch das Zusammenleben von
verschiedenen Kulturen und auch sozialen Schichten
können die Kinder Erfahrungen machen und Gebräuche, Rituale und
Religionen kennen lernen.
Mit unseren zwei Katzen lernen die Kinder den rücksichtsvollen Umgang
mit Tieren. Simba und Baghira helfen
aktiv mit, eine allfällige Angst vor Tieren bei den Kindern abzubauen.
Wir haben noch freie Plätze in verschiedenen Gruppen, rufen Sie uns an.
Wir führen Sie gerne durch unser Chinderhuus Wirbelwind.
Vereinbaren Sie mit uns doch einen Termin -->
Telefon: 043 495 38 33